Jan Schüttemeier ist neuer Kreisjungschützenkönig

Ein Jungvogel war es gewiss nicht, den die Hörster Schützen als Ausrichter des Festes im Kugelfang montiert hatten, so mächtig war sein Rumpf, so weit die Schwingen. Groß war aber auch die Zahl der Jungschützen, die ans Gewehr traten: 61 Bewerber hatten sich zum Vogelschießen angemeldet. Der bisherige König Mark Risse aus Suttrop eröffnete es um 18.45 Uhr mit einem Ehrenschuss. Der dritte war gleich ein Volltreffer: Dennis Altmann aus Stirpe schoss den Apfel ab. Das Fass ging nach Esbeck: Dominik Meyer sicherte es sich mit der 10. Patrone. Schon die nächste bescherte Jonas Bergander von den Ehringhauser Jakobusschützen die Krone. Nach nicht einmal einer Viertelstunde war das Wettrennen um die Insignien beendet: Timo Hagner aus Dedinghausen traf mit dem 29. Schuss das Zepter.

Das Amt des Kreisjungschützenkönigs ist ein ziemlich sorgenfreies, schließlich sind mit ihm kaum Verpflichtungen verbunden, schon gar keine finanziellen. Deshalb schritten die Bewerber auch dann noch munter zum Gewehr, als es ums Ganze ging. Bis zum Schluss musste der Vogel weder Flügel noch Schwanz abgeben, denn die Schützen zielten immer auf die Mitte. Regen wollte das Tier sich aber lange nicht. Wohlweislich hatte die Hörster Feuerwehr schon Flutlichtmasten aufgestellt. Um Viertel nach acht kam schließlich im Wortsinn Bewegung in die Sache, begann der Vogel, sich lose auf der Schraube zu drehen. Zehn Minuten später setzte Schüttemeier an – und Kreisoberst Bernhard Adams konnte einen neuen König ausrufen.

An derselben Stelle feierten die Jungschützen und viele hundert Gäste am späten Abend eine Party. Und als um Mitternacht die Minderjährigen nach Hause gehen mussten, legten die Älteren erst richtig los: „Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!“, dröhnte aus den Boxen.

Quelle: Derpatriot.de

Der WDR zu Gast in Rebbeke

Am 19. Oktober war ein Fernsehteam des WDR Siegen in Mettinghausen, Rebbeke und Umgebung. Mettinghausen wurde in der Lokalzeit des WDR von seiner besten Seite vorgestellt. Nach den Dreharbeiten an verschiedenen Stellen, wie z.B. am Hofweg bei den Schafen von Schäfer Kemper oder am Campingplatz am Schäfermeier-See trafen sich das Team des WDR und die Mettinghauser Bürger gegen 12 Uhr vor der Alten Schule. Dort wurde auch für das leibliche Wohl aller mit lokalen Spezialitäten gesorgt.